18.01.2018 · 08:42


Sonderveranstaltungen

Das Museum Haus Konstruktiv präsen­tiert 2018 ein abwechslungsreiches, verschiedenen Tendenzen der konstruktiv­-konkreten und konzeptuellen Kunst gewidmetes Ausstellungsprogramm. Den Auftakt bilden zwei Einzelausstel­lungen. Zum einen zeigen wir das multi­mediale Schaffen der Konzeptkünstlerin Alicja Kwade (*1979), die sich mit Denk­modellen aus diversen Disziplinen aus­einandersetzt. Parallel dazu widmen wir Gerhard von Graevenitz (1934–1983) eine Retrospektive. Er war ein wegwei­sender Vertreter der kinetischen Kunst, der Op­Art und der frühen Computer­grafik. Während der beiden Ausstellungen bieten wir ein vielfältiges Begleitprogramm an – mit Vorträgen, Spezialführ­ungen und Vermittlungsformaten für Kinder und Erwachsene.

25. Februar, 12.15 bis 16 Uhr
KINETISCHE SPIELWELT FÜR ERWACHSENE

Nach der öffentlichen Führung durch die aktuellen Ausstellungen besteht die Möglichkeit, sich in unserem Kunstatelier weiter mit kinetischer Kunst zu beschäf­tigen und eigene bewegte Arbeiten zu kreieren, die im Anschluss mit nach Hause genommen werden können. Zum Ent­decken und Experimentieren steht eine grosse Auswahl an Geschicklichkeits­spielen und geometrischen Formen zur Verfügung.

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen 

28. Februar, 18.30 Uhr
WALK AND TALK MIT ALICJA KWADE

Rundgang durch die Ausstellung Alicja Kwade – LinienLand mit der Künstlerin und Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen


7. März, 18.30 Uhr
VORTRAG

Bewegung überdenken – die Kunst der 1960er und 1970er Jahre
von Dr. Antje von Graevenitz, Kunsthistori­kerin, Amsterdam

Was eigentlich Bewegung ist, lässt sich kaum sagen. Neben mathematischen Formeln helfen hauptsächlich Vergleiche, sie zu beschreiben, nicht anders als für das Licht und die Zeit. Dennoch stellt sich die Frage, wie Bewegung auf die Wahr­nehmung wirkt und wie Künstler sie intendiert haben. Vorläufige Klärungen bieten kinetische Kunst, Theater, Film, Video und Performancekunst der Sech­ziger­ und Siebzigerjahre.

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen

18. März, 14 bis 16 Uhr
SPIELNACHMITTAG FÜR GROSS UND KLEIN

Offenes Atelier, keine Anmeldung erforderlich

Das Kunstatelier öffnet die Türen und lädt Gross und Klein zum Spielen ein. Ab 5 Jahren ist man mit dabei und kann sich an Farb-, Geschicklichkeits- und Gemeinschaftsspielen erfreuen. Wir üben Geduld und Schnel­ligkeit und entdecken nach Lust und Laune neue Spiele. Ein Zvieritisch sorgt für eine kleine Stärkung aller Spielbe­geisterten, die im offenen Atelier kurz vorbeischauen oder länger verweilen.

Keine Anmeldung erforderlich
Erwachsene: Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen
Bis 18 Jahre: Eintritt frei


21. März, 18.30 Uhr
VORTRAG

Der Kurator als Sündenbock
von Prof. Dr. Jörg Heiser, Direktor Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin

2017 gewann der schwedische Film The Square die Goldene Palme in Cannes – eine Satire über den so verspannten wie eitlen Direktor eines zeitgenössischen Kunstmuseums. Ebenfalls 2017 prägten – aus je unterschiedlichen Gründen – erbitterte Debatten um die Kuratoren Beatrix Ruf (Stedeljik Amsterdam), Adam Szymczyk (documenta Kassel und Athen) und Chris Dercon (Volksbühne Berlin) die Feuilletons. Unabhängig von den realen oder unterstellten Verstös­sen gegen ästhetische und ethische Grenzen verwundert die Heftigkeit der Debatten, befeuert von der affektbetonten Dynamik der Sozialen Medien. Sind Kuratoren zu Recht oder zu Unrecht Gegenstand von Hass und Häme gewor­den? Was ist der Kern der Vorwürfe? Was ist dran an ihnen? Und was verraten sie über die gegenwärtige gesellschaftli­che Entwicklung?

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen

4. April, 18.30 Uhr
VORTRAG ZU GERHARD VON GRAEVENITZ

Wer spielt mit? – Gerhard von Graevenitz’ «Spielobjekte» im Kontext
von Dr. Frederik Schikowski, Kunsthistoriker und freier Kurator, Basel/Berlin

Mit den Spielobjekten schuf Gerhard von Graevenitz in den 1960er­ Jahren eine Reihe variabler Kunstobjekte, die vom Betrachter in ihrer Erscheinung aktiv verändert werden konnten. Eine derartige Einbindung des Publikums als kreativ partizipierendem «Mitgestalter» war eine künstlerische Tendenz, die zum Ende der 1960er ­Jahre einen Höhepunkt erreichte. Der Vortrag wird dieses Phänomen unter Berücksichtigung der Spielobjekte von Graevenitz’ und deren Besonderheiten genauer beleuchten.

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen 


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Programm

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18.01.2018
08:30 Uhr MEZ