20.10.2018 · 20:52


Sonderveranstaltungen

Das Museum Haus Konstruktiv lässt sein Jahresprogramm mit drei Ausstellungen ausklingen: Als elften Preisträger des renommierten Zurich Art Prize stellen wir den südafrikanischen Künstler Robin Rhode vor (geb. 1976 in Kapstadt, lebt in Berlin). Charakteristisch für sein OEuvre ist die Kombination von Street-Art, Malerei, Performance, Film und Fotografie, wobei die Zeichnung oft die Basis bildet. Der Wiener Künstlerin Helga Philipp (1939–2002) widmen wir die erste institutionelle Einzelausstellung in der Schweiz. Ihr Werk ist im Umfeld der kinetischen Kunst und der Op-Art anzusiedeln. Unter dem in der Kunstwelt bereits bekannten Titel Museum der Wünsche präsentieren wir unsere Wunschliste an Werken der Zürcher Konkreten für die hauseigene Sammlung. Mit dieser Ausstellung hoffen wir, ein neues Bewusstsein für unsere museale Vermittlungsarbeit zu schaffen.
Parallel zu den Ausstellungen bieten wir ein spannendes Begleitprogramm an – mit Gesprächen, Spezialführungen und Workshops für Kinder, Familien und Erwachsene.

24. Oktober, ab 18 Uhr
VERNISSAGE, PREISVERLEIHUNG UND PERFORMANCE

Eintritt frei

Ab 18.45 Uhr sprechen: Andreas Durisch, Präsident der Stiftung für konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst, Peter Haerle, Direktor Kultur der Stadt Zürich, Michel M. Liès, Verwaltungsratspräsident der Zurich Insurance Group Ltd, und Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv

Anschliessend findet in der grossen Eingangshalle eine Performance des Künstlers Robin Rhode statt. Die Zeichnung ist für den Künstler nicht auf einen Bildträger beschränkt, sondern eine Technik, die er nutzt, um im öffentlichen Raum ebenso wie an Museumswänden einen performativen Prozess zu entfachen. In seiner Performance zeichnet er mit diversen, an einem Seil fixierten Einzelteilen eines Autos. Zurück bleiben nach diesem spektakulären Akt sowohl die virtuosen Zeichnungen an der Wand als auch die von der Decke hängenden Zeicheninstrumente.

31. Oktober, 18 Uhr
FILMVORFÜHRUNG UND GESPRÄCHSRUNDE

Eintritt frei

Arbeit als Liebe. Liebe als Arbeit. 
Ein Filmprojekt von Brigitte Dätwyler und Lena Maria Thüring, in Zusammenarbeit mit FIZ - Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration und fünf ihrer Klientinnen

Gespräch zum Thema Aktuelle und historische Mechanismen der Ausgrenzung von Frauen 
Gäste: 
Damian Christinger, freier Kurator; Katharina Brandl, Kunsthistorikerin Uni Basel und freie Kuratorin; Esther Straub, Kantonsrätin und Pfarrerin; Brigitte Dätwyler und Lena Maria Thüring, Künstlerinnen. Moderation: Anna Francke, Kunsthistorikerin und freie Kuratorin

Das von Damian Christinger initiierte und von den beiden Künstlerinnen realisierte Projekt untersucht Diskriminierungsmechanismen, mit denen Frauen in Zürich seit Jahrhunderten konfrontiert sind. Der Begriff der Nächstenliebe wird dabei wie ein Prisma auf die Care-Arbeit angewendet, die in unserer Gesellschaft immer noch mehrheitlich von Frauen geleistet wird. Mit fünf Klientinnen von der FIZ, die in der Care-Arbeit tätig sind, führten die Künstlerinnen Workshops durch, um aus deren Lebens- und Arbeitsalltag, aus Gesten und Bewegungen, eine Choreografie zu entwickeln und diese filmisch zu dokumentieren.

Gefördert im Rahmen von ZH-REFORMATION.CH
Weitere Unterstützung von: Philaneo, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, Stiftung Erna und Curt Burgauer, Ernst Göhner Stiftung


7. November, 18.30 Uhr
WALK AND TALK

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen

Rundgang durch die Ausstellung Robin Rhode – a plan of the soul mit dem Künstler und Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv

14. November, 18 Uhr
FILMVORFÜHRUNG UND GESPRÄCHSRUNDE

Eintritt frei

Arbeit als Liebe. Liebe als Arbeit. 
Ein Filmprojekt von Brigitte Dätwyler und Lena Maria Thüring, in Zusammenarbeit mit FIZ - Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration und fünf ihrer Klientinnen

Gespräch zum Thema Bedingungen und Zusammenhänge von Care-Arbeit und Migration 
Gäste: Damian Christinger, freier Kurator; Anke Hoffmann, Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin und Kulturvermittlerin; Chantal Riedo, Leiterin Beratungsstelle für Migrantinnen, FIZ; Sarah Schilliger, Soziologin; Brigitte Dätwyler und Lena Maria Thüring, Künstlerinnen. Moderation: Anna Francke, Kunsthistorikerin und freie Kuratorin

Das von Damian Christinger initiierte und von den beiden Künstlerinnen realisierte Projekt untersucht Diskriminierungsmechanismen, mit denen Frauen in Zürich seit Jahrhunderten konfrontiert sind. Der Begriff der Nächstenliebe wird dabei wie ein Prisma auf die Care-Arbeit angewendet, die in unserer Gesellschaft immer noch mehrheitlich von Frauen geleistet wird. Mit fünf Klientinnen von der FIZ, die in der Care-Arbeit tätig sind, führten die Künstlerinnen Workshops durch, um aus deren Lebens- und Arbeitsalltag, aus Gesten und Bewegungen, eine Choreografie zu entwickeln und diese filmisch zu dokumentieren.

Gefördert im Rahmen von ZH-REFORMATION.CH
Weitere Unterstützung von: Philaneo, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, Stiftung Erna und Curt Burgauer, Ernst Göhner Stiftung 


18. November, 14.30 bis 16.30 Uhr
FAMILIENWORKSHOP

Kosten pro Familie: CHF 30. Teilnehmerzahl beschränkt
Anmeldung unter: l.gerber@hauskonstruktiv.ch

Mit Gross und Klein erkunden wir die ausgestellten Kunstwerke im Museum Haus Konstruktiv und lassen uns von deren Farben, Formen und Konzepten anregen. Gemeinsam gestalten wir im Atelier ein jeweils eigenes Kunstwerk, das mit nach Hause genommen werden kann.

28. November, 18.30 Uhr
KURATORENFÜHRUNG MIT SABINE SCHASCHL

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen

Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen mit Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv


6. Dezember, 18 bis 21 Uhr
AMUZE MEETS MUSEUM HAUS KONSTRUKTIV

Bis 35 Jahre: CHF 18, über 35 Jahre: CHF 35
Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter: amuze.ch

amuze – ein Projekt, das Pop-up Events für junge Besucher organisiert, lädt zu einem unerwarteten Robin Rhode-Abend ein: Mit Snack Tours, Musik, Bar und weiteren Highlights.

9. Dezember, 14.30 bis 16.30 Uhr
GESTALTUNGSATELIER FÜR ERWACHSENE

Im Museumseintritt von CHF 16/12 inbegriffen
Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter: l.gerber@hauskonstruktiv.ch

Inspiriert von der Ausstellung Museum der Wünsche – Zürcher Konkrete aus Schweizer Sammlungen können die Teilnehmenden für eine eigene gestalterische Arbeit hochwertige Lascaux-Farben mischen und auf verschiedene Oberflächen auftragen, die schliesslich zu einem einzigen Bild vereint werden. Spielerisch untersuchen wir die dabei entstehenden Farb- und Kontrastwirkungen.


Unsere Ausstellungen und Veranstaltungen werden auf auf kulturzueri.ch veröffentlicht.



Museum Haus Konstruktiv · Selnaustrasse 25 · 8001 Zürich · +41 (0)44 217 70 80 · info@hauskonstruktiv.ch
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20.10.2018
20:45 Uhr MESZ