Hans Arp (1886 geb. in Strassburg, F (ehem. D), 1966 gest. in Basel, CH) war einer der Protagonisten der europäischen Avantgarde: Mitbegründer der dadaistischen Bewegung, eng verbunden mit Wassily Kandinsky, El Lissitzky, Theo van Doesburg und den Surrealisten seiner Zeit, entwickelte er als Maler und Bildhauer eine eigene Form der künstlerischen Konkretion, die neben der Geometrie auch organische Formen zuliess. – Konkretion war für Arp «etwas, das gewachsen ist». Die Einbeziehung des Zufalls in den Werkprozess kann als ein Mittel der Selbstobjektivierung verstanden werden: Das Gemachte wird durch ein Gewordenes ersetzt.